Deutsch ¦¦ English

Home

News

Shop

Astronomy
Comets

Introduction
dust tail
ion tail
coma
jets
nucleus


observations
Paper for the contest SJf
EU Contest 2004


Sun
Moon
Ohter

Projects


Observatories

Links

Photos

Literature

Contact
Barbara Burtscher
Martin Signer




 

Coma

  

Die Wolke, welche den Kern mit einigen 100’000 km Durchmesser in grober Näherung kugelförmig umgibt, besteht aus verschiedenem Gas und Staub und wird Koma oder Kometenkopf genannt.

Durch Reflexion des Sonnenlichtes am Staub, dessen Bestandteile einen Bruchteil eines Mikrometers bis hin zu Kieselsteingrösse haben, wird die Koma sichtbar.

Die charakteristischen Merkmale in den Molekülbändern (Spektren) von Kometen entstehen, indem einige Gasmoleküle kurzwelliges Sonnenlicht aufnehmen und es dann nach kurzer Zeit bei bestimmten längeren Wellenlängen wieder abgeben.

Es existiert allerdings noch eine tausendfach grössere Wasserstoffwolke um die eigentliche Koma (Ikeya-Zhang: ca. 3,1·107 km Durchmesser), welche nur vom Weltraum aus gesehen werden kann, da unsere Atmosphäre, die nur Wellenlängen zwischen 300 und etwa 1000 Nanometern durchlässt, dieses Licht absorbiert. Sie besteht aus atomarem Wasserstoff (H), welche bei 122 Nanometern Wellenlänge eine intensive „Lyman-alpha-Strahlung“, die wichtigste Strahlung des Wasserstoffes, ausstrahlt.

 

Die freie Sicht auf den Kern wird durch die Koma verhindert, darum ist es nahezu unmöglich, ohne Weltraummissionen Informationen über den Kern zu bekommen.

Die Dichte ist allerdings sehr gering, denn mit den 108 Atomen pro ccm entspricht dies etwa einem guten technischen Vakuum auf der Erde.

 

 

 

 

 

 

 

 
   

....................................