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Der
Gasschweif bildet sich in der Regel vor dem Staubschweif, der meist erst in
geringer Sonnendistanz erscheint, aus.
Im
Allgemeinen weist der Gasschweif einen kleinen Öffnungswinkel auf und läuft
gerade vom Kometenkopf weg. Aufgrund des Sonnenwindes zeigt der Gasschweif
stehts von der Sonne weg.
Gasschweife
sind besonders in grösserer Sonnennähe extrem dynamisch und verändern
sich sehr schnell.
Der
Plasmaschweif kann eine Länge von bis zu 100 Millionen Kilometern erreichen
und besteht aus Plasma, ionisiertes Gas aus elektrisch geladenen Atomen und
Molekülen. Plasma entsteht, weil die Koma der ultravioletten
Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. Elektronen können durch die energiereichen
Lichtquanten aus den Atomen und Molekülen herausgeschlagen werden.
Doch
zur Ausbildung des Plasmaschweifes ist der Sonnenwind von entscheidender
Bedeutung. Der Sonnenwind ist ein fortwährender, unruhiger Strom, der aus
Ionen besteht, welche aus den heissen oberen Schichten der Sonne stammen.
Das Plasma der Koma wird dann vom Sonnenwind weggedrückt und es bildet sich
der von der Sonne weggerichtete Plasmaschweif.
Die
bizarren Formen innerhalb des Plasmaschweifs entstehen häufig durch die
elektromagnetische Wechselwirkung mit dem Sonnenwind.
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