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Die
Wolke, welche den Kern mit einigen 100’000 km Durchmesser in grober Näherung
kugelförmig umgibt, besteht aus verschiedenem Gas und Staub und wird Koma
oder Kometenkopf genannt.
Durch
Reflexion des Sonnenlichtes am Staub, dessen Bestandteile einen Bruchteil
eines Mikrometers bis hin zu Kieselsteingrösse haben, wird die Koma
sichtbar.
Die
charakteristischen Merkmale in den Molekülbändern (Spektren) von Kometen
entstehen, indem einige Gasmoleküle kurzwelliges Sonnenlicht aufnehmen und
es dann nach kurzer Zeit bei bestimmten längeren Wellenlängen wieder
abgeben.
Es
existiert allerdings noch eine tausendfach grössere Wasserstoffwolke um die
eigentliche Koma (Ikeya-Zhang: ca. 3,1·107 km Durchmesser),
welche nur vom Weltraum aus gesehen werden kann, da unsere Atmosphäre, die
nur Wellenlängen zwischen 300 und etwa 1000 Nanometern durchlässt, dieses
Licht absorbiert. Sie besteht aus atomarem Wasserstoff (H), welche bei 122
Nanometern Wellenlänge eine intensive „Lyman-alpha-Strahlung“, die
wichtigste Strahlung des Wasserstoffes, ausstrahlt.
Die
freie Sicht auf den Kern wird durch die Koma verhindert, darum ist es nahezu
unmöglich, ohne Weltraummissionen Informationen über den Kern zu bekommen.
Die
Dichte ist allerdings sehr gering, denn mit den 108 Atomen pro
ccm entspricht dies etwa einem guten technischen Vakuum auf der Erde.
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