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Die Kantisternwarte Die Kanti-Sternwarte hat bereits eine rund 20jährige Geschichte, deren Beginn in die frühen 80er Jahre zurück reicht, hinter sich. Damals, 1981, nach der ersten Eingabe an den Kanton, begann die schwierige Suche nach einem Standort für das Projekt. Diese Bemühungen erwiesen sich darum als schwierig, weil der Standort bestimmten Voraussetzungen genügen musste. So durfte der Sichtwinkel nicht durch Häuser oder Wald begrenzt sein, sollten sich keine Gebäulichkeiten in der Nähe befinden, weil diese Wärme abstrahlen und dadurch ein leichtes Flimmern erzeugen, keine Strassen vorbeiführen, weil das Licht der Autoscheinwerfer die Beobachtungen erheblich stören würde. In Walzenhausen resp. Oberegg wurden schliesslich zwei Plätze gefunden, die diesen Ansprüchen weitgehend zu genügen vermochten. Da ergaben sich aber neue Schwierigkeiten. An beiden Orten wehrten sich Anwohner mit Einsprachen gegen das Projekt. Es war vor allem die Angst vor Immissionen, die Anlass zum Protest gab. Zwei Gerichtsfälle resultierten aus diesen Auseinandersetzungen. Fazit all der juristischen und administrativen Prozeduren: 1990, knapp zehn Jahre nach der Lancierung des Projekts, waren die Initianten der Sternwarte wieder auf den Anfang ihrer Bemühungen zurückgeworfen. Der Tiefpunkt dieser langen Leidensgeschichte war erreicht, als der Kanton einen Bau auf dem schuleigenen Gelände ablehnte. Da tat sich unverhofft eine neue Perspektive auf: das Kantidach. Dieser Lösungsvorschlag genügt nicht nur den oben genannten Bedingungen, er bringt zudem den Vorteil der Nähe und damit der erleichterten Benützbarkeit..
Seit 1981 waren Bestrebungen im Gange, für die Schüler der Kantonsschule Heerbrugg sowie für die interessierte öffentlichkeit eine Sternwarte zu errichten. Seit 1996 betreiben wir nun die Sternwarte, welche uns die Schönheit und die Geheimnisse des Alls, die ganze Faszination des Universums näherbringen soll. |
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