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Barbara Burtscher
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Perseiden Meteorstrom

  


Der bekannteste Meteorstrom sind die Perseiden, die aus Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle bestehen. Jedes Jahr um den 12. August kreuzt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Umlaufbahnen der Teilchen dieses Stroms. Für Beobachter auf der Erdoberfläche scheint der Ursprung aller dieser Sternschnuppen im Sternbild Perseus zu liegen, von dem sich Ihre Bezeichnung als Perseiden ableitet.


was ist eine Sternschnuppenstrom:

Wenn ein Komet in die Nähe unserer Sonne kommt, sublimiert das Eis und das Material strömt in Fontänen heraus. Dieses Material lässt der Komet dann auf seiner Umlaubsbahn um die Sonne liegen. Wenn nun unsere Erde auf ihrem Orbit durch diese Kometenspur gerät, dringen viele Gesteinsbrocken und Staub mit grosser Geschwindikeit in unsere Atmosphäre ein. Die meisten Meteore dauern nur etwa eine Sekunde und werden von Teilchen erzeugt, die nur wenige Millimeter groß sind und im Allgemeinen mit 30-70 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre auftreffen. Sie verglühen dabei vollständig. Viel seltener sind dagegen größere Objekte von mindestens einigen Kilogramm Masse, die nicht vollständig verglühen und als Meteorit auf der Erdoberfläche auftreffen. Kleine Meteore werden auch Sternschnuppen genannt. Grosse dagegen heissen Boliden oder Feuerkugeln. Neben einzeln auftretenden Meteoren (so genannte sporadische Meteore) gibt es Meteorströme. Diese entstehen, wenn die Erde eine solche Flugbahn eines Kometen kreuzt.


Bild: Komet 153P mit Stern-schnuppe © Barbara Burtscher




Man sieht nicht das Verglühen

Der auftretende Leuchteffekt entsteht dabei nicht durch Verglühen des Teilchens, denn Meteore bilden sich in über 100 Kilometern Höhe, wo die Luft dafür noch zu dünn ist. Es ist nun so, dass durch die hohe Geschwindigkeit der Teilchen unsere Atmosphäre ionisiert wird (d.h. Elektronen werden mitgerissen) die sich anschließend wieder mit den Ionen vereinigen und dabei sichtbares Licht abstrahlen. Oder durch die Bewegungsenergie werden Elektrononen der Luftmoleküle auf ein höheres Energieniveau angeregt und strahlen diese Energie kurz darauf als sichtbares Licht ab (es entsteht eine elektromagnetische Welle).


Wünsche

Im volkstümlichen Aberglauben vieler Länder hat jemand, der zufällig eine Sternschnuppe am nächtlichen Himmel sieht, einen Wunsch frei, der angeblich in Erfüllung geht. Sobald man die Sternschnuppe gesehen hat, solle man die Augen schließen und sich etwas wünschen. Wichtig sei, dass man niemand anderem von dem Wunsch erzählt, sonst gehe er nicht in Erfüllung.



Perseiden Meteorstrom

Der alljährliche Auftritt der Sternschnuppen der Perseiden erreicht in den Nächten vom 12. auf den 13. August ein Maximum. Von einem dunklen Ort fernab von Städten aus und ohne Mondlicht können pro Minute im Schnitt 2 Sternschnuppen gesehen werden. Vereinzelt können die Sternschnuppen aber auch während den ersten 3 Wochen im August gesehen werden. Ab Mitternacht stört um das Maximum auch kein Mondlicht die Beobachtung.



Artikel in der Zeitschrift Cosmopolitan über die Perseiden: » Artikel lesen

 

 
   

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