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Perseiden Meteorstrom |
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Der bekannteste Meteorstrom sind die Perseiden, die aus Auflösungsprodukten des Kometen 109P/Swift-Tuttle bestehen. Jedes Jahr um den 12. August kreuzt die Erde auf ihrem Weg um die Sonne die Umlaufbahnen der Teilchen dieses Stroms. Für Beobachter auf der Erdoberfläche scheint der Ursprung aller dieser Sternschnuppen im Sternbild Perseus zu liegen, von dem sich Ihre Bezeichnung als Perseiden ableitet.
Man sieht nicht das Verglühen Der auftretende Leuchteffekt entsteht dabei nicht durch Verglühen des Teilchens, denn Meteore bilden sich in über 100 Kilometern Höhe, wo die Luft dafür noch zu dünn ist. Es ist nun so, dass durch die hohe Geschwindigkeit der Teilchen unsere Atmosphäre ionisiert wird (d.h. Elektronen werden mitgerissen) die sich anschließend wieder mit den Ionen vereinigen und dabei sichtbares Licht abstrahlen. Oder durch die Bewegungsenergie werden Elektrononen der Luftmoleküle auf ein höheres Energieniveau angeregt und strahlen diese Energie kurz darauf als sichtbares Licht ab (es entsteht eine elektromagnetische Welle). Wünsche Im volkstümlichen Aberglauben vieler Länder hat jemand, der zufällig eine Sternschnuppe am nächtlichen Himmel sieht, einen Wunsch frei, der angeblich in Erfüllung geht. Sobald man die Sternschnuppe gesehen hat, solle man die Augen schließen und sich etwas wünschen. Wichtig sei, dass man niemand anderem von dem Wunsch erzählt, sonst gehe er nicht in Erfüllung. Perseiden Meteorstrom Der alljährliche Auftritt der Sternschnuppen der Perseiden erreicht in den Nächten vom 12. auf den 13. August ein Maximum. Von einem dunklen Ort fernab von Städten aus und ohne Mondlicht können pro Minute im Schnitt 2 Sternschnuppen gesehen werden. Vereinzelt können die Sternschnuppen aber auch während den ersten 3 Wochen im August gesehen werden. Ab Mitternacht stört um das Maximum auch kein Mondlicht die Beobachtung. Artikel in der Zeitschrift Cosmopolitan über die Perseiden: » Artikel lesen
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